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Alte Wegekapellen und Wegekreuze 

  Alte Wegekapellen und Wegekreuze zeugen von tiefem Glauben und großer Frömmigkeit.

Wegekapellen und Wegekreuze begegnen uns oft in Dörfern, an Straßen und Wegen, an Feldwegen oder im Wald. Es zeugt von einem tief verwurzelten Glauben und großer Frömmigkeit unserer Vorfahren. Viele Wegekapellen und Wegekreuze wurden im 17. und 18. Jahrhundert gebaut. Während der französischen Besetzung (1794–1814) sind viele verloren gegangen oder zerstört worden, da sie im Zuge der Säkularisation verboten waren. Die heute vorhandenen Wegekreuze, teilweise auch die Kapellen, sind erst im 19. und 20. Jahrhundert (wieder) entstanden.
Kapellen und Wegkreuze prägen auch heute noch unser Landschaftsbild. Oft entstanden aufgrund eines Gelöbnisses oder als Dank für ein erhörtes Gebet, als Folge von Gelübden, die nach Unglücken, in Gefangenschaften oder während schwerer Krankheiten abgelegt wurden. Wegekapellen und Wegekreuze sind Orte des Gebets und der Andacht für die Bevölkerung. Doch sie sind auch Wallfahrts- und Prozessionsstationen. Viele Gläubige suchen sie auf, um in Stille zu beten, um etwas zu bitten oder für etwas zu danken oder auch nur, um in Stille zu verharren.
Es sind Orte zum Zurückziehen, zum Verweilen, die für jedermann zugänglich sind – nicht nur für Christen.
Die Witterung macht den Klein­denk­mälern zu schaffen. Deshalb kümmern sich zunehmend Bürger­initia­tiven um den Erhalt der Kapellen und Wegekreuze. Auch das zeugt von einer gesunden Volksfrömmigkeit und einer Wertschätzung des ererbten Bauwerks. Die oft langen Geschichten und die Ursprünge der Bauwerke sind teilweise vergessen. Dabei lohnt sich die Auseinandersetzung und Beschäftigung mit ihnen.

Wegekapellen und Wegekreuze an den Wanderstrecken
Die Wanderstrecken führen an einigen schönen alten Wegekapellen und Wegekreuzen vorbei. Diese kleine Zusammenfassung zeigt, welche Dichte an Kleindenkmälern im hiesigen Raum vorhanden ist.

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Mehr Info zu entnehmen aus: Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier 
(Hinweis zum Gebrauch/Zuerst Menü: Suchen - „Kriterienauswahl“ (z.B.: Landkeis / Verbandsgemeinde / Gemeinde) - oder - „Textsuche“ (z
. B.: Kreuze, Ortschaft....)


Umgebung - Saarburg


Kreuzberg, Saarburg  
Banneux-Kapelle, Leukbachtal,  Am Leukbach, 54439 Saarburg, Flurname: Bottelterwies

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Kriegerdenkmal (Försterdenkmal) im Kammerforstwald, Saarburg-Beurig


 Hubertusquelle, Saarburg -Beurig
Kriegerdenkmal (Försterdenkmal) im Kammerforst,
Flurname: Klopp, (Verbindungsstraße nach Serrig)
Errichtet: 1871
Im Kammerforst, an der Königsstraße nach Serrig, steht ein Sandsteinobelisk auf Unterbau, gewidmet den 1871 gefallenen Oberförster Körner und Forstkandidat Graff.
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Speiner Bildchen, Irsch/Saar, Flurname: Auf der Spein (an der B 407 zwischen Irsch/Saar und Vierherrenborn)
Errichtet: 1838
Am Standort der Kapelle »Speiner Bildchen« versteckten sich die Bewohner des Kalfertshauses, des einzigen Hauses auf den Höhen der Gemarkung Spein, während des Erbfolgekrieges Ludwig XV. (1733-1738) in den damaligen Hecken vor den marodierenden Soldaten und überlebten. Aus Dankbarkeit errichteten sie 1734 einen Bildstock zu Ehren der Muttergottes. Zum Schutz des Bildstocks wurde 1838 die Kapelle Speiner Bildchen  errichtet.
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Speiner Bildchen, Irsch/Saar
Kriegergedächtniskapelle (Berends Kapelle), Flurname: Immwiese (an der alten Verbindungsstraße Irsch/Saar-Vierherrenborn; Alte Spein)
Errichtet: 1886
Kriegsgedächtniskapelle-Jahreszahl 1870-71; Die Eheleute Johann Kees und Margaretha Lehnert ließen im Jahre 1876 hier aus Dankbarkeit ein Kreuz errichten, weil ihre vier wehrfähigen Söhne 1870/71 den Krieg heil überstanden hatten. Für das Kreuz wurde 1886 diese Kapelle gebaut
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Speiner Bildchen, Irsch/Saar
Konz-Reuter-Kreuz an der alten Spein; Flurname: Oben in der Immwiese (an der alten Verbindungsstraße Irsch/Saar-Vierherrenborn; Alte Spein)
Errichtet: 1866
Das Reuterkreuz in der alten Spein wurde 1866 errichtet. Ein Auswanderer aus Irsch/Saar nach Amerika hat von Amerika aus  seine Geschwister beauftragt, dieses Sterbekreuz für seinen 1865 verstorbenen Vater zu errichten.
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Schöne Aussicht, Serrig
 Wegekreuz, Flurname: Schiffelwild (an der K 139 zwischen Serrig und Panzhaus / Greimerath)
Errichtet: 1874
An der K 139 steht ein Sandsteinkreuz mit Schrifttafel von 1874.
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 Walderlebnis, Trassem
 Marienkapelle, Saarburg-Kahren, Flurname: Auf dem Wäschen (Feldweg zwischen Kahren und Trassem)
Errichtet: 1874
Nischenkapelle von 1874; Bild Kapelle nach der Renovierung; im Innern einfaches Kreuz auf Altartisch, am Sockel mit Stifternamen JOHANN LELLIG und KATHARINA WACHT und Stiftungsanlaß Feldzug 1870 / 71
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Walderlebnis, Trassem
 Wegekreuz, Flurname: Bornberg (Leuktal, zwischen Saarburg und Trassem)
Errichtet: 1735
Rotsandsteinschaftkreuz von 1735 im Tal der Leuk.
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Walderlebnis, Trassem
Wegekreuz, am Aussichtspunkt, Saarburg-Kahren, Flurname: Hinterm Kreuz (Feldweg zwischen Kahren und Trassem)
Errichtet: 2001
Wegekreuz mit Sitzbank; 2001
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KulturLandschaftsWeg, Ayl
Leuker Kreuz, Flurname: Auf Tremmelt (Flurgrenze zu Niederleuken)
Errichtet: 1860
Das eiserne Kreuz datiert auf 1860. Ein viel besuchter Ort. Das Kreuz ist die letzte Station des Kreuzweges, der am Ayler Friedhof beginnt. Die Stationen des Kreuzweges sind alle vorhanden und können besucht werden. 
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KulturLandschaftsWeg, Ayl
Lambertuskapelle und Lambertskirchhof, Ayl, Flurname: Lambertskirch
Errichtet: 1850 (heutige Form)
Das Denkmal ist für den Saarburger Raum von größter kirchengeschichtlicher Bedeutung. Hier stand vor über 1000 Jahren die erste Pfarrkirche der heutigen Stadt Saarburg mit dem Ortsteil Niederleuken und den Ortsgemeinden Ayl, Biebelhausen, Schoden und Ockfen. Auf der ummauerten Anhöhe an der Saar befanden sich ursprünglich die Pfarrkirche zum „Heiligen Lambertus“ und der Friedhof der Gemeinden Ayl, Biebelhausen und Niederleuken. Die Pfarrkirche wurde ca. 1810 abgerissen, und 1850 aus den Trümmern die heutige kleine Lambertuskapelle erbaut. Ein Holzkreuz aus dem 19. Jahrhundert und ein Steinaltar schmücken die Kapelle.
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«historischer Hintergrund»

  

 Kaiserweg, Taben-Rodt
Michaelskapelle, Ortslage, (am Ende der Kirchstraße)
Errichtet: 1833 (heutige Form)
Die Kapelle liegt südöstlich am Ortsrand von Taben-Rodt auf einem hohen Felsen, der steil zum linken Saarufer abfällt. Der Standort der Kapelle bietet einen grandiosen Ausblick in das tiefer liegende Saartal und ist Ausgangspunkt vieler Wanderungen in die Umgebung. Der erste Bau datiert in die Zeit von 1453 bis 1482. Im Laufe der Zeit wurde die Kapelle mehrfach zerstört, beispielsweise 1794 während der Französischen Revolution. Erst 1833 konnte sie wieder hergerichtet werden. Nach den Beschädigungen des Zweiten Weltkrieges waren ebenfalls umfangreiche Reparaturarbeiten notwendig.
Beim Blick in den Innenraum der gotischen Michaelskapelle erkennt man ein kreuzgeripptes Gewölbe und einen dreiseitigen Chorraum mit seinen bleiverglasten Fenstern.
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 Geisberg, Ockfen
 Krohkreuz, Wiltingen, Flurname: Krohkreuz (an einer alten Verbindungsstraße durch den Wald vom Hunsrück ins Saartal nach Wiltingen)
Errichtet: 1911 (Holzkreuz)
Ein weithin bekannten Rastplatz „Krohkreuz“ auf der Anhöhe im Wald an einer alten Verbindungsstraße vom Hunsrück ins Saartal nach Wiltingen. Das alte »Krohkreuz« ist ein großes Naturkreuz an einer Weggabelung und liegt auf etwa 480 Meter ü. N.N. Eine große alte Eiche –geschätzt auf 200 Jahre-, die unter Naturschutz steht, befindet sich im unmittelbaren Bereich. Das alte Wegkreuz »Krohkreuz« und der Rastplatz ist vielen passionierten Wanderern aus der Region Saarburg bekannt. Das Holzkreuz wurde 1911 erneuert.
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Bismarckturm, Schoden
Marienkapelle (Banneuxkapelle), Flurname: In der Curf
Errichtet: 1955
1955 wurde die Banneux-Marienkapelle oberhalb des Ortes Schoden von Pfarrer Josef Krämer feierlich eingesegnet. Die Steine stammen aus einem Steinbruch am Geisberg, Ockfen, und wurden von Bewohnern aus Schoden gebrochen.
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Umgebung - Konz

  

 GalgenbergWiltingen
 Wegekreuz, Flurname: Hinter der Koppwies, (am Radweg Wiltingen - Oberemmel)
Errichtet: 1837
Das Wegekreuz stammt von 1837 mit Sockelmotiv Trauben und Kelch.

 

 Saarweininsel, Kanzem,  
Wegekreuz, Flurname:  Oberm breiten Weg (oberhalb der Saarstaustufe, Einmünung K 131/L 137) 
Errichtet: 1857
Erichtet durch die Gemeinde Kanzem im Jahr 1857.
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Tälchen, Konz-Oberemmel
 Marienkapelle in den Weinbergen, Flurname: Unter Steffansort
Errichtet: 1965
Die Kapelle in den Weinbergen zwischen Oberemmel und Krettnach ist ein Ergebnis der Flurbereinigung vor einem halben Jahrhundert. Schiefersteine waren genügend da. Der damalige Ortsvorsteher Josef Fischer trug Pastor Josef Otte das Anliegen Oberemmeler Frauen vor, die sich seinerzeit eine Muttergotteskapelle wünschten. Oberemmeler Bürger bauten sie 1965.
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 ÖlmühleKonz-Niedermennig
 Wegekreuz, Konz-Krettnach, Flurnamen: In Karlsberg zu Gottel
Wegekreuz mit Ruhebank
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Umgebung - Saargau

 

Römischer Tempel, Tawern
 Wegekapelle am östlichen Ortseingang Mannebach, Flurname: Hinterm Junengarten (an der Hauptstraße)
Errichtet: 1880
Erbaut aufgrund eines Gelübdes. Sollte der Sohn heil aus dem deutsch-österreichischen Krieg 1866 heimkehren, wollten die Eltern  eine Kapelle erbauen. Mit dem 1880 erfolgten Bau lösten sie ihr Versprechen ein.
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 Brouderbur, Fisch/Saargau
Hostenkapelle, Körrig, Flurname: Beim Johanneskreuz, (Am Feldweg von Körrig nach Kahren)
Errichtet: 1920 (heutiger Bruchsteinbau)
Die Kapelle von 1920 ist ein Bruchsteinbau. In der Flurkapelle eingemauert steht eine neugotische Stele, die Nikolaus Weistroffer aus Körrig zum Dank für die Heimkehr aus den Schlachten bei Dresden und Leipzig 1813 stiftete. Die Kapelle wurde später errichtet und erneuert; darin Pietà und Johannesfigur, Baujahr 1869, erneuert 1920, Renovierungen 1992 und 2000.
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Streuobstwiesen, Fisch/Saargau
Gedenkkreuz, Flurname: Auf der Bickelkapp
Errichtet: nach dem Ersten Weltkrieg
Erbaut wohl aufgrund eines Gelübdes für die glückliche Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg.
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Leukbachtal, Kollesleuken
Wegekreuz (Terenzkreuz), Faha, Flurname: Bei Terenzkreuz, (Verbindungsweg / Radweg zwischen Kollesleuken und Faha)
Errichtet: 1868
Sehr verwitterte Inschrift:
Kommt (zu mir) Alle
(wel)che ihr mühselig
und beladen seid
Ich werd Euch
erquicken.
1868

 

Monument of Peace, Perl-Oberleuken
 Monument of peace, Perl-Oberleuken, Flurname: Beim neuen Kreuz, (an der B 406)
Errichtet: 1991 (neues Monument)  / ursprüngliche Gedenktafel am 10. November 1945 aufgestellt)
Das deutsch-amerikanische »Friedensdenkmal ehemals am Potsdamer Platz / Monument of peace «, an der B 406 ist Denkmal und auch ein Mahnmal zum Erhalt des Friedens für die heutige und die zukünftigen Generationen. Auf Anregung des "Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge" wurde im Jahre 1990 im Einvernehmen mit dem Traditionsverband der 94. US-Infanterie Division, das von der Kompanie M des 302. Infanterie Regimentes im November 1945 errichtete Denkmal an der Gabelung der Straßen Sinz-Oberleuken / Münzingen-Borg (genannt "Potsdamer Platz") auf einen günstigeren Platz verlegt werden. Es entstand ein Friedensdenkmal »Monument of peace« auf dem Höhenzug des „Renglischberg" an der B 406, an der Banngrenze Oberleuken/Sinz. Am 13. Oktober 1991 wurde das neue Denkmal eingeweiht.
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